Erneut bestätigt: Massives Mauerwerk mit Außendämmung hält Wohnräume selbst bei extremer Hitze erträglich kühl

Messungen im Viva Forschungspark von Baumit zeigen: Dämmung und Speichermasse schützen wirksam vor sommerlicher Überhitzung – ganz ohne Klimagerät. 


Bis zu 40 °C in Wien, dazu eine Rekordnacht mit 27,3 °C: Wenn die Hitze selbst nachts nicht mehr nachlässt, wird die eigene Wohnung zur Belastungsprobe. Der Körper findet keine Erholung, Schlaf wird zur Mangelware, Erschöpfung und Kreislaufprobleme nehmen zu. Besonders für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vulnerable Personen kann ein überhitzter Wohnraum zum Risiko werden.

Die jüngste Hitzewelle macht deutlich: Nachtlüften allein reicht nicht mehr. Wirksamer Hitzeschutz beginnt bei der Gebäudehülle. Eine gute Fassadendämmung hält einen großen Teil der Hitze draußen. Massive Wände mit hoher Speichermasse verzögern die Erwärmung zusätzlich und tragen dazu bei, die Innenraumtemperatur über den Tag stabil zu halten – ohne Stromverbrauch und laufende Kosten.

Dämmung macht den Unterschied

Messungen im Viva Forschungspark von Baumit am 29. Juni 2026 um 14 Uhr bestätigen diese Wirkung eindrucksvoll. Bei einer Außentemperatur von 36,5 °C zeigte das Thermometer im gedämmten Haus mit 25er Ziegel 25,9 °C – um 10,6 °C weniger als draußen. Das vergleichbare ungedämmte Ziegelhaus erreichte hingegen bereits 29,7 °C. Besonders deutlich zeigt sich der Effekt bei den beiden im Forschungspark nachgebauten Gründerzeithäusern mit 50er Vollziegel: Während das ungedämmte Haus (H11) auf 28,3 °C kam, blieb das gedämmte Vergleichshaus (H12) bei 24,2 °C (siehe Grafik). Damit lag die Temperatur im gedämmten Gründerzeithaus um 12,3 °C unter der Außentemperatur. Auch weitere gedämmte Forschungshäuser im Viva Forschungspark blieben bei der Innenraummessung deutlich unter 28 °C Raumtemperatur (siehe Grafik).

Messungen im Viva Forschungspark von Baumit zeigen: Dämmung und Speichermasse schützen wirksam vor sommerlicher Überhitzung – ganz ohne Klimagerät.

Von links: Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Group und Agathe Chajdas, Viva Research Park Management, beim Messen der Innenwandtemperatur im Forschungshaus. 

„Ich bin glücklich, in einem gut gedämmten Ziegelhaus zu leben. Selbst nach vielen heißen Tagen schlafe ich gut und wache erholt auf“, freut sich Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Group. „Wenn künftig alle Gebäude – vor allem schlecht oder gar nicht gedämmte – mit Klimaanlagen ausgestattet werden müssen, um Hitzewellen wie diese überhaupt erträglich zu machen, gerät die Stromversorgung massiv unter Druck. Eine gute Dämmung wirkt wie eine Klimaanlage, nur ohne zusätzlichen Stromverbrauch und laufende Wartungskosten.“

Außenliegende Verschattung und richtiges Lüften in den kühleren Nacht- und Morgenstunden bleiben wichtige Ergänzungen. Sie ersetzen jedoch keinen wirksamen baulichen Hitzeschutz. Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle: Wer heute dämmt und auf ausreichend Speichermasse setzt, schafft ein Wohnraumklima, das im Winter Wärme hält und im Sommer Hitze draußen lässt.

Weitere Informationen zum Viva Forschungspark von Baumit unter: baumit.at/viva

Messungen im Viva Forschungspark von Baumit zeigen: Dämmung und Speichermasse schützen wirksam vor sommerlicher Überhitzung – ganz ohne Klimagerät.

Von rechts: Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Group und Agathe Chajdas, Viva Research Park Management, im Viva Forschungspark von Baumit.

Fotocredit: Baumit, honorarfrei
Grafikcredit: Baumit / VIVA Forschungspark, honorarfrei

Presseaussendung & -bilder

01.07.2026

Erneut bestätigt: Massives Mauerwerk mit Außendämmung hält Wohnräume selbst bei extremer Hitze erträglich kühl

Messungen im Viva Forschungspark von Baumit zeigen: Dämmung und Speichermasse schützen wirksam vor sommerlicher Überhitzung – ganz ohne Klimagerät.