Österreich

star_border

Baumit Bitucem - Einbauanleitung

1. Schritt: Einbau Traggerüst

Einbau Traggerüst PA 11 (8, 16) P4 G1 lt. RVS 08.97.05. Überhöhung vor dem Walzen maximal 2 - 3 mm, da das Traggerüst nur leicht verdichtet werden soll! (Erhalt des Hohlraumgehaltes von 24-30 Vol. %)

Sattes Vorspritzen um eine Trenn- und Gleitschichte zwischen der halbstarren Deckenschichte und der Tragschichte zu erreichen.

Seitliche Anschlüsse sind mit dauerelastischem Bitumenband auszuführen, welches sowohl das Anhaften des Mörtels als auch ein unkontrolliertes Ausfliesen verhindert. Dafür kann auch ein Nahtflankenvoranstrich angebracht werden.

2. Schritt: Leicht Verdichten

Beim Verdichten (Walzen und Einbau mit Fertiger) des Traggerüstes ist darauf zu achten, dass die Verdichtung nicht zu stark ist. Nur statisches Walzen, kein Vibrieren! Besondere Vorsicht gilt bei den Walzkanten, diese sind sonst nach dem Vermörteln deutlich zu erkennen-optischer Mangel.

Auf Umgebungsniveau walzen. Das endgültige Oberflächennievau und die Ebenheit wird durch das Traggerüst und durch den Walzvorgang bestimmt.

3. Schritt: Abkühlen lassen

Abkühlen lassen auf < 30°C Traggerüst- Temperatur. Sollte das Traggerüst zu heiß sein, steift der Mörtel zu rasch und lässt sich nicht mehr ordnungsgemäß einbringen und auch nicht mehr abziehen.

4. Schritt: Einbau-Temperatur

Wenn möglich die Vermörtelung der Witterung anzupassen (Vermeidung hoher Temperaturen wie z.B. direkte Sonnenstrahlung etc.)

5. Schritt: Vorarbeiten für Einschlämmen

Einbauten wie z.B.: Schachte mit Folie und Sand schützen.  

  • Einbauteile abkleben
  • Sandfasche für Mörtelüberschuss herstellen
  • Schächte, Rinnen Abdichten

Installation von Silo und Maschine, Wasser- und Stromanschluss prüfen, Schläuche verlegen.

  • 3/4 Zoll Wasseranschluss
  • 380 V, 32 A Stromansatz mit 5 x 6 mm² Kabelquerschnitt

6. Schritt: Richtige Bitucem-Konsistenz

Einstellen der richtigen Wasserdosierung für optimale Verfüllung. Kontrolle des exakten Mischungsverhältnisses mittels Marshtrichter (30-40s). Visuelle Kontrolle der Konsistenz.

  • Bitucem zu dünn > zu geringe Festigkeit
  • Bitucem zu dick > kein vollständiges Einbringen möglich

7. Schritt: Vergießen und Einschlämmen

Vergießen und Einschlämmen von Bitucem mittels Mörteldruckschläuche und Moosgummischieber. Bitucem satt vorlegen und mit Moosgummischiebern verteilen. Entweichende Luftblasen deuten auf ein gutes Einfließen in das Traggerüst hin. Gleichmäßiges Verteilen von Bitucem auf der Fläche. Mörtel satt vom Tragegerüst abziehen um Überschuss auf der Oberfläche zu vermeiden.

8. Schritt: Nachbehandlung lt. RVS 08.16.03

Es ist ein Verdunstungsschutz auf die Oberfläche aufzubringen, dies muss unmittelbar nach dem Abziehen der Oberfläche passieren um Schwindrisse zu vermeiden. Die Nachbehandlung mittels Verdunstungsschutz, Folien oder Vliesen tragt maßgeblich zur Qualität der halbstarren Decke bei und ist bei allen Witterungen durchzuführen.