Sanierungsbonus sichern und Österreichs Gebäude dicht machen.

Vielleicht haben Sie es schon gesehen oder gehört: Das Klimaschutzministerium bewirbt ganz aktuell den Sanierungsbonus "Ist Österreich noch ganz dicht?", wird mit einem Augenzwinkern in Anspielung auf unsere Gebäude gefragt. Die Antwort ist "Nein", aber es gibt eine Lösung, für die Baumit bestens bekannt ist: eine atmungsaktive Fassadendämmung, denn Dämmung rauf bringt’s. Und das gleich mehrfach. Hier erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen müssen. Und auch, was Sie gleich wieder vergessen dürfen.

Sanierungsbonus soll Finanzierung erleichtern

Dass nahezu alle älteren Gebäude in Österreich unzureichend Schutz vor Kälte und Hitze bieten weil sie nicht ganz dicht sind, ist seit Jahrzehnten bekannt. Die Energiebilanz der Häuser, die in Österreich zwischen 1945 und 1980 gebaut wurden, ist schlecht. Von „dicht“ kann hier keine Rede sein. 1,8 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser müssen dringend thermisch saniert werden, um einerseits die notwendigen Klimaziele zu erreichen und andererseits für ein entsprechendes Wohlfühlklima zu sorgen. Ganz abgesehen von den Energiekosten, die jeder Einzelne mit einer Fassadendämmung sparen kann – und das ab der ersten Sekunde für viele Jahrzehnte. Dazu möchten Sie mehr Fakten? Dann lesen Sie unseren Blogbeitrag „Dämmen macht Energiesparen effizient“ dazu.

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Bringt es „dicht“ wirklich?

Sobald Sie das Projekt „Fassadendämmung“ starten, finden sich auch Kritiker aus Ihrem Bekanntenkreis ein und mit ihnen deren Mythen aus früheren Zeiten. Am meisten verbreitet dabei der Mythos vom schwitzenden Haus unter der Dämmung. Wie mittlerweile bekannt und tausendfach erprobt, ist mit den atmungsaktiven Baumit openair Dämmplatten das Gegenteil der Fall. Räume und Wände sind durch die Fassadendämmung geringeren Temperaturschwankungen ausgesetzt. Von Schwitzen kein Spur. Resultat ist ein besseres Raumklima, was uns gleich zum nächsten Punkt führt:  Schimmel durch Fassadendämmung? Nein, die Schimmelgefahr geht gegenüber einem ungedämmten oder schlecht gedämmten Gebäude sogar deutlich zurück. Vor wie auch nach der Dämmung empfohlen: regelmäßiges Lüften. Einfach die Heizung austauschen und eine Wärmepumpe rein? Gute Idee. Aber erst nach der Fassadendämmung, denn dann ist sie auch richtig dimensioniert bzw. arbeitet optimal und energieeffizient. Auch der Umstieg auf die eigene Photovoltaikanlage wird gern empfohlen. Ein guter Plan, aber warum viel Energie verbrauchen, wenn man den Verbrauch durch eine gute Fassadendämmung signifikant reduzieren kann? Und dann der letzte Irrglaube, der sich noch hält: Eine Fassadendämmung rechnet sich nie! Rechnen Sie nach. Der Baumit Einsparungsrechner spricht von 8–10 Jahren für die Refinanzierung. Punkto Einsparung von Energieverbrauch und -kosten und einem deutlich besseren Raumklima profitieren Sie ab der ersten Sekunde. All den Mythen rund ums Dämmen stehen also unumstößliche Fakten gegenüber. Interessiert? Dann lesen Sie unseren Blogbeitrag dazu.

Gebäude dicht machen und erneuerbare Energie 14 mal besser nutzen

Auf erneuerbare Energie umzusteigen, ohne das Gebäude vorher thermisch zu sanieren, ist nur die halbe Miete. Es geht nicht um „entweder-oder“, sondern um „sowohl-als-auch“. In der gemeinsam mit Austrotherm gestarteten Initiative „Erneuerbare Energie ist gut, mit Dämmung 14 mal besser“ beweist eine Studie, dass man zuerst durch thermische Sanierung der Energieverbrauch senken sollte, damit der Einsatz einer mit Windkraft betriebenen Wärmepumpe auch effizient ist. Fazit: Auch erneuerbare Energie muss sinnvoll eingesetzt. Nur mit der Verbrauchswende gelingt die Energiewende.

Wer hilft mir in Österreich, mein Haus dicht zu machen?

Für den Heizungstausch geht man zum Installateur. Für die Photovoltaikanlage beauftragt man genau einen Anbieter. Und für die thermische Sanierung? Hier arbeiten mehrere Gewerke zusammen. Doch wer soll diese koordinieren bzw. wo fängt man am besten an? Bei einer unabhängigen Energieberatung, empfiehlt Baumit. Denn hier sehen sich Experten den Ist-Zustand an. Bereiten Sie sich darauf entsprechend vor. Je mehr Unterlagen Sie über Ihr Haus mitbringen, umso besser. Nach der Erstberatung, die übrigens viele Bundesländer meist kostenlos anbieten, wird der Energieausweis berechnet. Auf Basis aller Daten erstellen Sie dann ein Sanierungskonzept, das einem genauen Sanierungsfahrplan folgt. Dazu möchten Sie Genaueres wissen? Lesen Sie mehr über die Energieberatung für thermischen Sanierung in unserem Blogbeitrag.

Mit dem Sanierungsbonus das Haus dicht machen

Bund und Länder lassen Sie nicht allein, wenn es um die Finanzierung einer thermischen Sanierung geht. Der „Sanierungsbonus“ – Sie kennen ihn auch unter „Sanierungsscheck“ – unterstützt Sie seit Jahresbeginn 2023 mit einer Förderung von bis zu 14.000 Euro, seit 1.1.2024 sogar mit bis zu 42.000 Euro für eine umfassende Sanierung. Die Fördermittel wurden also deutlich angehoben. Zur Freude von Baumit hat die Regierung den Handlungsbedarf erkannt und unterstützt nicht nur mit Fördermitteln, sondern auch mit Leitfäden und Hilfestellung zur Antragsstellung beim Bund und bei den Ländern www.sanierungsbonus.at. Sie hätten es gern so einfach wie möglich erklärt? In unserem Blogbeitrag „Schritt für Schritt zur thermischen Sanierung“ finden Sie eine Schritt-für- Schritt-Anleitung zur Einzelbauteil-, Teilsanierung und umfassenden Sanierung

Die wichtigsten Informationen und alles Wissenswerte zur thermischen Sanierung und den Förderungen finden Sie unter Sanierungsplanung.

Gründe, die Häuser dicht zu machen

Baumit versorgt Österreich nicht nur mit den nötigen Dämmmaterialien wie zum Beispiel die Baumit open KlimaschutzFassade, sondern bietet sich seit langem auch Information und Aufklärung rund ums Dämmen. Unter Dämmung rauf bringt‘s finden Sie nicht nur die wichtigsten Gründe fürs Dichtmachen der Gebäudehülle, sondern auch anschauliche Rechenbeispiele, einen eigenen Einsparungsrechner sowie Zahlen und Fakten rund ums Dämmen. Reinschauen lohnt sich!

Fazit und Zusammenfassung

Die neue Kampagne des Klimaministeriums „Ist Österreich noch ganz dicht“ unterstützt mit einem Augenzwinkern und hilfreichen Tipps Österreich dabei, die thermische Sanierung in Angriff zu nehmen. Mit dem Sanierungsbonus untersützt der Bund mit Förderungen bis zu 42.000 €.  Als Unterstützer dieser Initiative des Ministeriums stellt Baumit Fakten, Rechenbeispiele und Experten-Beiträge zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es hochqualitative, atmungsaktive open Wärmedämmverbundsysteme, die den gewünschten Dämmeffekt umweltfreundlich erfüllen. Gemeinsam erreichen wir die Klimaschutzziele leichter.

FAQ

Ist Österreich noch ganz dicht?

Wenn Sie die Frage wörtlich nehmen, war Österreich in Hinblick auf die Gebäude nie ganz dicht. Dazu hätte von vornherein für eine effiziente Dämmung der Gebäudehülle gesorgt werden müssen. Heute stehen hochqualitative und klimafitte Wärmedämmverbundsysteme zur Verfügung, die den Verbrauch von Energie vom ersten Tag an senken, und das für viele Jahre. Besonders effizient ist die atmungsaktive Baumit open KlimaschutzFassade.

Wie macht man das Haus dicht?

Um ein Haus dicht zu machen, saniert man die Gebäudehülle. Erst nachdem man Dach, Fenster, Kellerdecke und Fassade saniert hat, wird die alte Heizung gegen eine richtig dimensionierte Heizung wie etwa eine Wärmepumpe ausgetauscht.

Was macht man bei undichten Fenstern und Türen?

Durch undichte Fenster und Türen geht wertvolle Wärme und damit Energie verloren. Im Rahmen einer thermischen Sanierung wird der energetische Gesamtzustand eines Gebäudes festgestellt. Wenn Fenster und Türen klare Schwachstellen – also Wärmebrücken – darstellen, tauscht man sie gegen entsprechend dichte neue aus.

Ist Sanieren die Lösung?

In vielen Fällen ist die Sanierung eine Lösung, ja. Über ein undichtes Dach, eine schlecht oder gar nicht gedämmte Fassade, in die Jahre gekommene Fenster und Türen und eine nicht gedämmte Kellerdecke geht Wärme verloren. Das führt zu einem ungesunden Wohnklima ebenso wie zu hohen Energiekosten.

Was ist der Sanierungsbonus?

Der Sanierungsbonus, auch Sanierungsscheck genannt, umfasst Förderungen für die thermische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Zusätzlich dazu gibt es noch eigene Landesförderungen. Der Sanierungsbonus wurde für die Periode 2023/24 deutlich angehoben.

Wie hoch ist der Sanierungsbonus?

Der Sanierungsbonus bzw. Sanierungsscheck ist ein Zuschuss von bis zu 42.000 Euro ab 1.1.2024, statt wie bisher 14.000 Euro für die thermische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Förderungsfähig sind bis zu 50 % der Investitionskosten statt wie bisher bis zu 30 %.

Autor: Roman Stickler

Baumit Marketing

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